Silberbromid

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Kristallstruktur
Struktur von Silberbromid
__ Ag+     __ Br
Kristallsystem

kubisch

Raumgruppe

$ Fm\bar{3}m $

Koordinationszahlen

Ag[6], Br[6]

Allgemeines
Name Silberbromid
Verhältnisformel AgBr
CAS-Nummer 7785-23-1
Kurzbeschreibung

weißer bis gelblich-grüner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 187,77 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

6,47 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

430 °C[2]

Siedepunkt

1300 °C[2]

Löslichkeit

unlöslich in Wasser (1,14 mg·l−1)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche nicht möglich

Silberbromid ist eine chemische Verbindung des Silbers, die zu den Bromiden zählt. Es ist eine viel verwendete Chemikalie in der Fotochemie, die unter Lichteinfall zerfällt.

Vorkommen

Silberbromid kommt in der Natur in Form des Minerals Bromargyrit vor.

Gewinnung und Darstellung

Silberbromid fällt beim Zusammentreffen von Silbersalz, meist Silbernitrat und einem löslichen Bromsalz, als gelblich-weißlicher Niederschlag aus.

Eigenschaften

Silberbromid

Silberbromid ist in Wasser sehr schwer, in konzentrierter Ammoniak-Lösung schwer und in Thiosulfat- und Cyanidlösung leicht löslich. Es färbt sich im Licht rasch dunkel infolge Silber-Abscheidung durch die photolytische Zersetzung.

Verwendung

Hauptartikel: Fotografie

Das Salz wird in kleinen Kristallbröckchen in eine Gelatineschicht (o. ä. Substanzen) eingelagert. Wenn auf diese Licht fällt, zersetzt sich das Silberbromid in seine elementaren Bestandteile – Silber und Brom; das Brom verdunstet. Die belichteten Kristalle heben sich vom Hintergrund ab, da das fein zerteilte Silber schwarz erscheint.

Einzelnachweise

  1. Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Eintrag zu Silberbromid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 30. Dezember 2007 (JavaScript erforderlich)

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