Ethylen-Propylen-Copolymer

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Strukturformel
Struktur von Poly(ethylen-co-propylen)
Allgemeines
Name Poly(ethylen-co-propylen)
Andere Namen

Polyethylenpropylen

CAS-Nummer 9010-79-1
Art des Polymers Thermoplast (Copolymer)
Kurzbeschreibung fester amorpher Stoff
Monomer
Monomer
Summenformel
  • C2H4
  • C3H6
Molare Masse
  • 28,05 g·mol−1
  • 42,08 g·mol−1
Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Dichte 0,9 g·ml−1 bei 25 °C[1]
Löslichkeit

unlöslich in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
R- und S-Sätze R: nicht bekannt
S: nicht bekannt
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Ethylen-Propylen-Copolymer (auch Poly(ethylen-co-propylen)), ein Copolymer aus Ethen und Propen, ist ein relativ neues Polymer, das als Basis für viele Produkte dient. Einsatzgebiete sind zum Beispiel Schmelzklebstoffe und Dichtstoffe.[2]

Eigenschaften und Herstellung

Die Einpolymerisation von Ethylen erhöht die Zähigkeit des Polymers gegenüber reinem Polypropylen. Weiterhin können funktionalisierte Olefine wie Maleinsäureanhydrid oder Diolefine einpolymerisiert werden, um die Funktionalität des Kunststoffs zu erhöhen. Die Diolefine können gegebenenfalls zur Vernetzung des Polymers beitragen (EPDM: Ethylen-Propylen-Diene-Monomere).

Der Kunststoff ist mit vielen Additiven verarbeitbar und relativ resistent gegenüber Oxidationsmitteln. Durch seinen relativ hohen Widerstand wird der Kunststoff gerne für stromführende Teile wie Kabelummantelungen eingesetzt.

Die Herstellung kann in homogener Phase mittels Ziegler-Natta-Katalysatoren stattfinden und ist seit den 1960er Jahren bekannt.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Datenblatt Poly(ethylene-co-propylene) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 15. Juni 2011.
  2. Morphologie und Zähigkeit am Beispiel von schlagzäh modifizierten Polypropylenwerkstoffen. sundoc.bibliothek.uni-halle.de. Abgerufen am 6. Dezember 2009.

Weblinks

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