Ferrocyphen


Ferrocyphen

Strukturformel
Kategorie:Ferrocyphen
Allgemeines
Name Ferrocyphen
Andere Namen

Dicyanobis(1,10-phenanthrolin)-eisen(III)

Summenformel C26H16FeN6
CAS-Nummer 14768-11-7
Eigenschaften
Molare Masse 522,34 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][3]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 20/21/22-31-36/37/38
S: 26-36/37/39
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Bei Ferrocyphen handelt es sich um komplex gebundenes Eisen(II) oder im weiteren Sinne Eisen(III) (Ferricyphen), welches von zwei (1,10)-Phenanthrolin-Liganden und zwei Cyanidionen koordiniert wird. Damit bildet sich ein elektrisch neutraler Chelatkomplex.

Ferrocyphen dient bei Redox-Titrationen (z. B. Nitritometrie) als Redoxindikator, da sich die Farbe des Komplexes durch Oxidation von gelb (Fe2+, Ferrocyphen) nach violett (Fe3+, Ferricyphen) verändert.[4]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  3. Datenblatt Dicyanobis(1,10-phenanthroline)iron(II) dihydrate bei Acros, abgerufen am 18. April 2012.
  4. P. Patnaik: Dean's analytical chemistry handbook, Irwin/McGraw Hill, 2. Auflage, 2004, S. 4.71. ISBN 0-07-141060-0.