Dimethyldiethoxysilan

Dimethyldiethoxysilan

Strukturformel
Struktur von Dimethyldiethoxysilan
Allgemeines
Name Dimethyldiethoxysilan
Andere Namen
  • Diethoxy(dimethyl)silan
  • DMDEOS
  • DMDES
Summenformel C6H16O2Si
CAS-Nummer 78-62-6
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit [1]

Eigenschaften
Molare Masse 148,28 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,84 g·cm−3 [1]

Siedepunkt

113 °C [1]

Dampfdruck

15 hPa [1]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225-332-315-319
P: 210-​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
Leichtentzündlich Reizend
Leicht-
entzündlich
Reizend
(F) (Xi)
R- und S-Sätze R: 11-36/38
S: 16-26-28
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Dimethyldiethoxysilan (auch DMDEOS oder DMDES) ist eine chemische Verbindung, welche zur Klasse der Silane gehört.

Verwendung

Dimethyldiethoxysilan ist ein Monomer, das bei der Herstellung des Siliconpolymers Polydimethylsiloxan (PDMS) verwendet werden kann.[5] Weiterhin kann es zum Korrosionsschutz[6] und zusammen mit Methyltriethoxysilan zur Herstellung von dünnen Siliziumdioxid-Schichten eingesetzt werden.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Eintrag zu Dimethyldiethoxysilan in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 16. November 2009 (JavaScript erforderlich).
  2. David R. Lide: Handbook of Chemistry and Physics, 87, S. 3–180, CRC Press 1998, ISBN 0849305942.
  3. 3,0 3,1 Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 78-62-6 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich)
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  5. Lhadi Merhari: Hybrid Nanocomposites for Nanotechnology, S. 184–185, Springer 2009, ISBN 9780387723983 (Zugriff am 19. Juli 2009).
  6. Untersuchungen über Inhibitoren der atmosphärischen Korrosion feinmechanischer Erzeugnisse DOI: 10.1002/maco.19790301206.