Kaempferol


Kaempferol

Strukturformel
Struktur von Kaempferol
Allgemeines
Name Kaempferol
Andere Namen
  • 3,5,7-Trihydroxy-2- (4-hydroxyphenyl)-4H-1- benzopyran-4-on
  • 3,5,7,4'-Tetrahydroxyflavon
  • Robigenin
  • Nimbecetin
  • Populnetin
Summenformel C15H10O6
CAS-Nummer 520-18-3
PubChem 5280863
Kurzbeschreibung

gelbes Pulver[1]

Eigenschaften
Molare Masse 286,23 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

278–281 °C [1]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
06 – Giftig oder sehr giftig

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301
P: 301+310 [4]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5][1]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 36/37/38-68
S: 22-26-36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Kaempferol ist ein natürliches Flavonoid, welches in roten Weintrauben, Ginkgo, Grapefruits, verschiedenen Kohlsorten, Passionblumen und anderen Pflanzen vorkommt.

Viele Glykoside von Kaempferol, zum Beispiel Kaempferitrin und Astragalin, können aus Pflanzenteilen isoliert werden.

Kaempferol ist ein Phytoöstrogen und wird in Zusammenhang mit der Apoptose von Krebszellen untersucht. Ferner werden Kaempferol antimikrobielle, antientzündliche, kardio- und neuroprotektive, analgetische und anxiolytische Wirkungen zugeschrieben.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Datenblatt Kaempferol bei Carl Roth, abgerufen am 30. Mai 2010.
  2. Kaempferol (Human Metabolome Database)
  3. Kaempferol (Tocris)
  4. 4,0 4,1 Datenblatt Kaempferol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 6. April 2011.
  5. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.