N-Lauroylsarcosin
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| Allgemeines | |||||||||||||||
| Name | N-Lauroylsarcosin | ||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C15H29NO3 | ||||||||||||||
| CAS-Nummer |
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| PubChem | 7348 | ||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||
| Molare Masse | 271,40 g·mol−1 | ||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||
N-Lauroylsarcosin ist ein Derivat des Sarcosins. Seine Salze (vor allem das Natriumsalz, Sarkosyl NL) sind anionische Tenside, die als Detergentien Verwendung finden.
Verwendung
Biochemie
Das Natriumsalz des N-Lauroylsarcosins besitzt, im Gegensatz zu SDS, eine gute Löslichkeit in chaotropen Hochsalz-Lösungen und ist daher das Detergens der Wahl in guanidiniumhaltigen Zelllyse-Puffern.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Datenblatt N-Lauroylsarcosine bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 12. April 2011.
- ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.