Innere Alchemie

Innere Alchemie

Dieser Artikel behandelt innere Alchemie im kulturübergreifenden Sinne. Zur chinesischen inneren Alchemie siehe Neidan.

Innere Alchemie ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Traditionen und Praktiken die sich zum Ziel gesetzt haben, das Lebenselixier im Körper zu „entwickeln“ und körperliche Substanzen zu „veredeln“. Die derzeit bekannteste Tradition ist das chinesische Neidan; ähnliche Traditionen finden sich aber auch bei den inneren Alchemisten des Westens sowie im arabisch-persischen Raum.

Die europäische Tradition der Alchemie sah die innere Alchemie, entsprechend dem hermetischen Grundsatz wie innen, so außen, als Teil des alchemistischen Werkes an. Der Alchemist identifizierte sich mit der Prima materia und vollzog im Geiste dieselben Prozesse, welchen er die Substanzen in der äußeren Alchemie unterwarf.

Auch das stille Qigong versteht sich über weite Strecken als innere Alchemie.

Literatur

Gebrauchsliteratur aus der modernen Esoterik
  • Zulma Reyo: Innere Alchemie. Der Weg der Meisterschaft. Bauer Verlag, Freiburg im Breisgau 1998, ISBN 3-7626-0488-6
  • Archarion: Von wahrer Alchemie. Die Bereitung des Steins des Weisen im Innen und Außen in Theorie und Praxis. Mit dem „Testament der Bruderschaft des Gold- und Rosenkreuzes“. Bauer Verlag, Freiburg im Breisgau 1983, ISBN 3-7626-0600-5
Sekundärliteratur
  • C. G. Jung: Erlösungsvorstellungen in der Alchemie. Walter Verlag, 1999, ISBN 3-5304-0786-0