Chlorophyllin

Chlorophyllin

Strukturformel
kupferhaltiges Trinatriumsalz
Allgemeines
Name Chlorophyllin
Andere Namen
  • E140
  • E141, natural green 3, C.I. 75815 (kupferhaltig)
Summenformel
  • C34H34MgN4O6
  • C34H31CuN4Na3O6 (kupferhaltiges Natriumsalz)
CAS-Nummer
  • 15611-43-5
  • 11006-34-1 (kupferhaltig)
PubChem 123798
Kurzbeschreibung

dunkelgrüner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse
  • 618,96 g·mol−1
  • 724,19 g·mol−1 (kupferhaltig)
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze [1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Chlorophyllin ist ein halbsynthetisches, wasserlösliches Derivat von Chlorophyll.

Verwendung

Chlorophyllin (E 140) sowie deren kupferhaltige Komplexe (E 141) finden als Lebensmittelzusatzstoff in Lebensmitteln allgemein mit wenig Ausnahmen zum Färben von Lebensmitteln höchstmengenunbegrenzt Verwendung.[2]

Biologische Bedeutung

Chlorophyllin findet topische Anwendung bei langsam heilenden Wunden ohne schwere Nebenwirkungen. Zusammen mit Chlorophyllen können Chlorophylline molekulare Komplexe mit krebserzeugenden Stoffen (heterocyclische Amine aus gekochtem Fleisch oder Aflatoxin B1) bilden und so carcinogene Effekte blockieren. Eine Nahrungsergänzung mit Chlorophyllin vor der Mahlzeit konnte einen Biomarker im Urin für Aflatoxin induzierten DNA-Schaden in einer chinesischen Population mit einem hohen Risiko von Leberkrebs durch unvermeidbare Aflatoxinexposition aus schimmligen Getreide und Hülsenfrüchten substanziell senken. Ob ähnliche Mechanismen auch die Aufnahme von Nährstoffen unterbinden, wurde noch nicht untersucht.[3]

Einzelnachweise