Theophil Eicher

Theophil Eicher (* 20. August 1932 in Heidelberg) ist ein deutscher Chemiker und emeritierter Hochschulprofessor.

Eicher studierte Chemie an der Universität Heidelberg und wurde dort auch promoviert. Sein Doktorvater war Georg Wittig. Danach setzte er seine Studien an der Columbia University, New York bei Ronald Breslow fort. Er habilitierte sich 1967 an der Universität Würzburg bei Siegfried Hünig mit dem Thema „Zur Reaktionsweise von 1,2-Diaryl-3-ethoxycyclopropenyliumkationen“. Eicher erhielt 1974 einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Organische Chemie an der Universität Hamburg. Von 1976 bis 1982 war er C4-Professor für Organische Chemie an der Universität Dortmund. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 war er Ordinarius für Organische Chemie an der Universität des Saarlandes.

Arbeitsgebiete

Seine Themen waren die Präparative Chemie der Cyclopropenone und Triafulvene, insbesondere deren Einsatz als C3-Bausteine zur Synthese von carbocyklischen und heterocyclischen Systemen; die Naturstoff- und Wirkstoffsynthese, mit Schwerpunkt Synthese von Bryophyten-Inhaltsstoffen und deren Mimetika und die Anwendung und Entwicklung stereoselektiver Synthesemethoden.

Werke

  • Reaktionen und Synthesen (mit L. F. Tietze, 1991)
  • Chemie und Pharmazie für Naturwissenschaftler (mit Dieter Hänssgen, 1997)
  • The Chemistry of Heterocycles (mit S. Hauptmann und A. Speicher, 2003)
  • Reactions and Synthesis (mit L. F. Tietze, U. Diederichsen und A. Speicher, 2007)

Weblinks

Literatur von und über Theophil Eicher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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