Spachtelmasse

Erweiterte Suche

Spachtelmasse nach dem Aufbringen auf eine Wand.

Spachtelmasse, kurz auch Spachtel, ist eine breiartige Substanz, die für oberflächliche Ausbesserungsarbeiten mit einem Spachtel aufgetragen und nach der Aushärtung glatt geschliffen wird. Sie findet Verwendung im Modellbau, im Karosseriebau, beim Trockenbau und im Stuckateurwesen.

Merkmale

Um einem eventuellen Schwund beim Trocknen bzw. Abbinden entgegenzuwirken, wird die Spachtelmasse meist großzügig aufgetragen und später z. B. mit Schleifpapier abgeschliffen. Diese nachträgliche Bearbeitung ist beispielsweise bei den ähnlichen Materialien Putz oder Mörtel nicht erforderlich.

Gebräuchlich sind Spachtelmassen, die pulverförmig erhältlich sind und mit Wasser zur eigentlichen Masse angerührt werden (z. B. Gips). Holzkitt und Holzpaste sind spezielle Spachtelmassen für Holz.

Komponentenspachtel

Aber auch fertig angerührte Spachtelmassen sind erhältlich, die teilweise zur Trocknung mit einem Initiator versehen werden müssen. Diese werden Komponentenspachtel genannt, meistens "2-Komponentenspachtel", weil sie aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sind.

Diese Art von Spachtelmasse kann durch Hinzufügen einer oder mehrerer Komponenten z.B. zu einer Glasfiberreparatur oder als Ausgleichsmasse zur schlüssigen Verbindung von Schieferplatten bei Billardtischen benutzt werden.

Weit verbreitet sind z.B. Autospachtel, auch als Polyesterspachtel bekannt, auf Polyesterbasis, und Spachtel basierend auf Epoxidharz. Beide können durch Glasfasern und andere Zuschläge angereichert sein.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die letzten News aus den Naturwissenschaften

17.01.2022
Quantenphysik | Teilchenphysik
Ladungsradien als Prüfstein neuester Kernmodelle
Ein internationales Forschungsprojekt hat die modernen Möglichkeiten der Erzeugung radioaktiver Isotope genutzt, um erstmals die Ladungsradien entlang einer Reihe kurzlebiger Nickelisotope zu bestimmen.
13.01.2022
Sonnensysteme | Planeten | Elektrodynamik
Sauerstoff-Ionen in Jupiters innersten Strahlungsgürteln
In den inneren Strahlungsgürteln des Jupiters finden Forscher hochenergetische Sauerstoff- und Schwefel-Ionen – und eine bisher unbekannte Ionenquelle.
12.01.2022
Schwarze Löcher | Relativitätstheorie
Die Suche nach einem kosmischen Gravitationswellenhintergrund
Ein internationales Team von Astronomen gibt die Ergebnisse einer umfassenden Suche nach einem niederfrequenten Gravitationswellenhintergrund bekannt.
11.01.2022
Exoplaneten
Ein rugbyballförmiger Exoplanet
Mithilfe des Weltraumteleskops CHEOPS konnte ein internationales Team von Forschenden zum ersten Mal die Verformung eines Exoplaneten nachweisen.
07.01.2022
Optik | Quantenoptik | Wellenlehre
Aufbruch in neue Frequenzbereiche
Ein internationales Team von Physikern hat eine Messmethode zur Beobachtung licht-induzierter Vorgänge in Festkörpern erweitert.
06.01.2022
Elektrodynamik | Quantenphysik | Teilchenphysik
Kernfusion durch künstliche Blitze
Gepulste elektrische Felder, die zum Beispiel durch Blitzeinschläge verursacht werden, machen sich als Spannungsspitzen bemerkbar und stellen eine zerstörerische Gefahr für elektronische Bauteile dar.
05.01.2022
Elektrodynamik | Teilchenphysik
Materie/Antimaterie-Symmetrie und Antimaterie-Uhr auf einmal getestet
Die BASE-Kollaboration am CERN berichtet über den weltweit genauesten Vergleich zwischen Protonen und Antiprotonen: Die Verhältnisse von Ladung zu Masse von Antiprotonen und Protonen sind auf elf Stellen identisch.
04.01.2022
Milchstraße
Orions Feuerstelle: Ein neues Bild des Flammennebels
Auf diesem neuen Bild der Europäischen Südsternwarte (ESO) bietet der Orion ein spektakuläres Feuerwerk zur Einstimmung auf die Festtage und das neue Jahr.
03.01.2022
Sterne | Elektrodynamik | Plasmaphysik
Die Sonne ins Labor holen
Warum die Sonnenkorona Temperaturen von mehreren Millionen Grad Celsius erreicht, ist eines der großen Rätsel der Sonnenphysik.
30.12.2021
Sonnensysteme | Planeten
Rekonstruktion kosmischer Geschichte kann Eigenschaften von Merkur, Venus, Erde und Mars erklären
Astronomen ist es gelungen, die Eigenschaften der inneren Planeten unseres Sonnensystems aus unserer kosmischen Geschichte heraus zu erklären: durch Ringe in der Scheibe aus Gas und Staub, in der die Planeten entstanden sind.