Sehfeldzahl

Hochwertige Okulare für Mikroskope von Leica, Nikon, Olympus und Zeiss. Neben der Vergrößerung (10x bei allen) ist auch die Sehfeldzahl angegeben (25, 22 oder 20).

Die Sehfeldzahl gibt für Okulare in der Lichtmikroskopie den Durchmesser des Objektfeldes multipliziert mit der Vergrößerung des verwendeten Objektivs in mm an. Sie ist bei besseren Okularen häufig neben der Angabe der Vergrößerung eingraviert. Für Okulare, bei denen ein reelles Bild vor der ersten Linse entsteht, z. B. bei Plößl-Okularen, findet sich dort die Feldblende mit diesem Durchmesser.

Beispielsweise ergibt sich bei einer Sehfeldzahl von 20 mm und einem 40x-vergrößernden Objektiv ein Objektfeld von 0,5 mm. Sollten im Strahlengang Zwischenvergrößerungen (z. B. durch eine 1,5-fach Linse) stattfinden, muss die Rechnung entsprechend angepasst werden.

Bis auf Verzeichnungseffekte am Rande des Bildfeldes ist die halbe Sehfeldzahl geteilt durch die Okularbrennweite gleich dem Tangens des halben Bildfeldwinkels. Bei Wechselokularen für Fernrohre wird statt der nützlicheren Sehfeldzahl werbewirksam der Bildfeldwinkel angegeben.

Quellen

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