Piperonylmethylketon

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Strukturformel
Strukturformel von Piperonylmethylketon
Allgemeines
Name Piperonylmethylketon
Andere Namen
  • 3,4-Methylendioxyphenylpropan-2-on
  • 1-(1,3-Benzodioxol-5-yl)propan-2-on
  • MDP2P
Summenformel C10H10O3
CAS-Nummer 4676-39-5
Kurzbeschreibung

farbloses Öl[1]

Eigenschaften
Molare Masse 178,19 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Siedepunkt

283−285 °C[2]

Brechungsindex

1,542[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Piperonylmethylketon (MDP2P) ist der Trivialname für 3,4-Methylendioxyphenylpropan-2-on, Synonym 1-(1,3-Benzodioxol-5-yl)propan-2-on, eine Substanz, die wie Safrol zur Herstellung von MDMA (Ecstasy) genutzt werden kann.

Es fällt unter das Grundstoffüberwachungsgesetz (GÜG), wonach Transportmengen protokolliert und das Abhandenkommen der Chemikalie angezeigt werden müssen.

Einzelnachweise

  1.  Kevin D. Hesp, Rylan J. Lundgren, Mark Stradiotto: Palladium-Catalyzed Mono-α-arylation of Acetone with Aryl Halides and Tosylates. In: Journal of the American Chemical Society. 133, Nr. 14, 13. April 2011, ISSN 0002-7863, S. 5194–5197, doi:10.1021/ja200009c (online).
  2.  Bhaskar H. Bhide , Kashmira K. Shah: In: Indian Journal of Chemistry, Section B: Organic Chemistry Including Medicinal Chemistry. 19, Nr. 1, 1980, S. 9-12.
  3. Patent US3000903: Phenylalkylhydrazines and use as psychotherapeutics. Veröffentlicht am 19. September 1961, Anmelder: Lakeside Lab Inc, Erfinder: John H. Biel.
  4. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.

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