BKChem

BKChem
BKchem Icon
Screenshot von BKChem unter Debian GNU/Linux und KDE
Basisdaten
Maintainer Beda Kosata
Aktuelle Version 0.13.0
Betriebssystem GNU/Linux, Mac OS X und Windows
Programmier­sprache Python
Kategorie Grafiksoftware
Lizenz GPL
Deutschsprachig ja
Projekthomepage

BKChem ist ein Zeichenprogramm zur Erstellung von chemischen Formeln. Das Programm ist unter der GPL-Lizenz verfügbar und wurde ursprünglich von Beda Kosata in der Programmiersprache Python entwickelt. Das Programm ist nach Aussage des Entwicklers ein Feierabendprojekt, bis heute in Entwicklung und derzeit in der Version 0.13.0 erhältlich.

Plattformen

BKChem ist ein Open Source-Programm und somit als Quellcode verfügbar. Es gibt kompilierte Programmpakete für Windows XP, Mac OS X und Linux.[1] Für viele Linux-Distributionen sind angepasste Programmpakete in den Repositorien verfügbar.[2][3]

Bedeutung

BKChem ist heute eines der verbreitetsten und frei erhältlichen chemischen Zeichenprogramme und lässt sich gut an vorgegebene Zeichenparameter anpassen. Ein erheblicher Teil der chemischen Formeln der deutschsprachigen Wikipedia wurden mit Hilfe dieses Programmes gezeichnet.

Programmfeatures

Neben dem Zeichnen von chemischen Formeln mit Reaktionspfeilen, Radikalen, Elektronenpaaren und Ladungen beherrscht BKChem auch Template. Der Export der Strukturen nach SVG (mit optionaler Cairo-Unterstützung), Open Office, PDF, EPS, MDL Molfile, PNG, SMILES und InChI wird unterstützt. Als Import kann man Molfile sowie SMILES und InChI (letztere beide ohne Stereochemie) auswählen. Als Sprachversionen stehen Deutsch, Englisch, Französisch, Tschechisch und Polnisch zur Verfügung.

Startbild

Beim Starten des Programms erscheint als Startbild das THC-Molekül, eine der psychoaktiven Wirkstoffe im Cannabis.

Einzelnachweise

  1. Plattformen welche der Entwickler unterstützt
  2. Beim Entwickler verfügbare referenzierte Pakete
  3. Debians BKChem

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die letzten News aus den Naturwissenschaften

24.02.2021
Kometen_und_Asteroiden
Asteroidenstaub im „Dinosaurier-Killer-Krater“ gefunden
Ein internationales Forscherteam berichtet über die Entdeckung von Meteoriten-Staub in Bohrproben aus dem Chicxulub-Impaktkraters in Mexiko.
24.02.2021
Quantenphysik
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Quanten-Kunststücke, die man bisher nur mit Photonen durchführen konnte, werden nun auch mit Atomen möglich. An der TU Wien konnte man quantenverschränkte Atomstrahlen herstellen.
19.02.2021
Quantenphysik
Auch in der Quantenwelt gilt ein Tempolimit
Auch in der Welt der kleinsten Teilchen mit ihren besonderen Regeln können die Dinge nicht unendlich schnell ablaufen.
22.02.2021
Sterne - Teilchenphysik
Erstes Neutrino von einem zerrissenen Stern
Ein geisterhaftes Elementarteilchen aus einem zerrissenen Stern hat ein internationales Forschungsteam auf die Spur eines gigantischen kosmischen Teilchenbeschleunigers gebracht.
23.02.2021
Satelliten - Raumfahrt
Unglaubliche Bilder vom Rover Perseverance auf dem Mars
19.02.2021
Milchstraße - Schwarze_Löcher
Schwarzes Loch in der Milchstraße massiver als angenommen
Ein internationales Team renommierter Astrophysikerinnen und -physiker hat neue Erkenntnisse über Cygnus X-1 gewonnen.
18.02.2021
Elektrodynamik - Teilchenphysik
Ultraschnelle Elektronendynamik in Raum und Zeit
In Lehrbüchern werden sie gerne als farbige Wolken dargestellt: Elektronenorbitale geben Auskunft über den Aufenthaltsort von Elektronen in Molekülen, wie eine unscharfe Momentaufnahme.
18.02.2021
Quantenphysik - Teilchenphysik
Mit schwingenden Molekülen die Welleneigenschaften von Materie überprüfen
Forschende haben mit einem neuartigen, hochpräzisen laser-spektroskopischen Experiment die innere Schwingung des einfachsten Moleküls vermessen.
18.02.2021
Quantenoptik
Quanten-Computing: Wenn Unwissenheit erwünscht ist
Quantentechnologien für Computer eröffnen neue Konzepte zur Wahrung der Privatsphäre von Ein- und Ausgabedaten einer Berechnung.
18.02.2021
Planeten
Hochdruckexperimente liefern Einblick in Eisplaneten
Per Röntgenlicht hat ein internationales Forschungsteam einen Blick ins Innere ferner Eisplaneten gewonnen.