Mudde


Mudde

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mudde (Begriffsklärung) aufgeführt.

Mudde ist der Sammelbegriff für Sedimente, die in Seen abgelagert werden und einen deutlichen Anteil an organischer Substanz besitzen (mehr als 5 %). Umgangssprachlich bezeichnet man sie meist als Seeschlamm.

Das organische Material unterliegt unterschiedlichen Fäulnisprozessen, d.h. im Ablagerungsmilieu herrschen anaerobe Verhältnisse. Je nach Zusammensetzung werden organische sowie organo-mineralische Formen unterschieden.

  • Organisch (mehr als 30 Massenprozente organischer Substanz): Lebermudde - aus Algen, Torfmudde und Detritusmudde
  • Organo-mineralisch (fünf bis dreißig Massenprozente organischer Substanz): Sand-, Schluff-, Ton-, Diatomeen- und Kalkmudde

Zu den Mudden gehören Dy, Gyttja und Sapropel.

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