Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie

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Der Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie wird gemeinsam von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Fachgruppe Medizinische Chemie).[1] und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (Fachgruppe Pharmazeutische/Medizinische Chemie)[2] für herausragende wissenschaftliche Publikationen und Ergebnisse auf den Gebieten der Medizinischen Chemie oder der Pharmazeutischen Chemie vergeben.

Gutachterverfahren

Über die Preisvergabe wird von einem Gutachtergremium entschieden, dass paritätisch aus GDCh- und DPhG-Mitgliedern zusammengesetzt ist. Der Preis kann auch geteilt werden. Mit der Auszeichnung ist ein gestiftetes Preisgeld in Höhe von € 5.000,-- verbunden.

Preisträger

Die Preisträger sind:[3]

  • 1999 – Thomas Carell, München, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1999 – Martin Schlitzer, Marburg, Philipps-Universität Marburg
  • 2000 – Manfred Jung, Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2001 – Andreas Link, Greifswald, Universität Greifswald
  • 2001 – Wolfgang Sippl, Halle (Saale)
  • 2002 – Jörg Rademann, Universität Tübingen[4]
  • 2003 – Franz F. Paintner, München, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2005 – Eric Beitz, Tübingen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 2005 – Holger Gohlke, Frankfurt am Main, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 2006 – Andrea Sinz, Halle an der Saale, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2007 – Christoph Sotriffer, Würzburg, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2008 – Franz von Nussbaum, Wuppertal, Bayer-Schering-Pharma AG
  • 2010 – Daniel Rauh, Dortmund
  • 2011 – Andreas Bender, Cambridge, Universität Cambridge
  • 2011 – Ingo Ott, Braunschweig, Universität Braunschweig
  • 2012 – Christian Ottmann, Dortmund, Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie[5]

Einzelnachweise

  1. Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie bei der GdCh
  2. Bewerbungsseite bei der DPhG
  3. GDCh - Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.: Preisträger der Vorjahre.
  4. Informationsdienst Wissenschaft; abgerufen am 24. Juli 2011
  5. 22nd International Symposium on Medicinal Chemistry in Berlin (PDF, 32 kB) bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (gdch.de); abgerufen am 1. September 2012

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