Eric Jacobsen (Chemiker)

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Eric N. Jacobsen (* 22. April 1960 in New York City) ist ein US-amerikanischer Chemiker, der seit Juli 2001 die Sheldon Emery Professur für Chemie am Institut für Chemie und chemische Biologie an der Harvard University innehat.[1]

Leben und Werk

Er studierte an der New York University, wurde 1986 an der University of California bei Robert Bergman promoviert und wechselte dann als Postdoc an das Massachusetts Institute of Technology in die Gruppe von Barry Sharpless. Im Anschluss arbeitete er von 1988 bis 1993 an der University of Illinois als Associate Professor bzw. Assistant Professor, bevor er 1993 einem Ruf an die Harvard University in Cambridge als University Professor folgte.[1]

Jacobson wurde vor allem durch die Entwicklung der Jacobsen-Epoxidierung bekannt. Sein Interesse gilt "allen Aspekten der selektiven Katalyse und besonders dem Design, der Entdeckung und der Untersuchung von Systemen, die grundlegend interessante und nützliche organische Reaktionen vermitteln".[2]

Aktuell (Jan. 2009) beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit folgenden Themen:[2]

  • Asymmetrische Katalyse
  • Selektive C-C Bindungsknüpfung und -spaltung
  • Enzymatische Oxidation
  • Nachahmung von physiologisch wichtigen Enzymen
  • Neue Konzepte für das Design von Katalysatoren

Er ist verheiratet und hat drei Töchter.[1]

Ehrungen

Jakobsen erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. 1990 wurde er mit dem NSF Presidential Young Investigator Preis ausgezeichnet sowie ein Jahr später mit dem Packard Fellowship. 1993 erhielt er den Cope Scholar Preis der American Chemical Society (ACS) und 1994 den Fluka Reagent of the Year Preis. Im Jahr 1996 wurde er mit dem Thieme-IUPAC Preis in Synthetic Organic Chemistry ausgezeichnet, 2001 erhielt er den Preis der ACS für Creativity in Organic Chemistry und 2005 den Mitsui Catalysis Science Preis.

Weblinks

Einzelnachweise

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