Ekkehard Winterfeldt

Ekkehard Winterfeldt (* 13. Mai 1932 in Danzig) ist ein deutscher Chemiker.

Leben

Winterfeldts Familie gelangte bei Kriegsende über Dänemark nach Schleswig. Dort folgte 1952 das Abitur an der Domschule Schleswig, 1956 das Diplom an der TH Braunschweig (jetzt TU Braunschweig), 1958 die Promotion an der TH Braunschweig (Ferdinand Bohlmann, Synthese von Lupinenalkaloiden).

1959 wurde Winterfeldt wissenschaftlicher Assistent an der TU Berlin. 1962 folgte die Habilitation an der TU Berlin über natürlich vorkommende Thiophenderivate). 1967 wurde er außerplanmäßiger Professor an der TU Berlin. 1969 folgten Rufe nach Marburg, Berlin und Hannover. 1970 wechselte Winterfeldt auf eine ordentliche Professur an der TU Hannover (jetzt Leibniz Universität Hannover). Hier war er Institutsdirektor und Leiter des Fachgebietes B für Organische Chemie. 1976 folgte ein Ruf nach Stuttgart, den er jedoch nicht annahm. 1982-1986 war Winterfeldt Vorstandsmitglied der Fachgruppe Medizinische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), 1983 folgte die Wahl zum Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 1984 die Wahl zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Winterfeldt hatte zahlreiche wissenschaftliche und administrative Ämter inne: 1986 wurde er Präsident der 22nd EUCHEM Conference on Stereochemistry – Bürgenstock. 1992 wurde er Vorsitzender der Überleitungskommission 09 (Chemie, Pharmazie) beim Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, 1994/1995 war er zudem Mitglied des Senats der Universität Hannover und in den beiden Jahren 1996 und 1997 Präsident der Gesellschaft deutscher Chemiker. Winterfeldt wurde im Jahr 2000 emeritiert.

Preise und Auszeichnungen

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