Schaumverhüter


Schaumverhüter

Ein Schaumverhüter ist ein Zusatzstoff, der eine unerwünschte Schaumbildung bei der Bearbeitung oder Abfüllung von Flüssigkeiten mit geringer Oberflächenspannung verringern oder verhindern soll.

Der Begriff Schaumverhüter wird neben der petrochemischen Industrie als Umschreibung für die dort gebräuchlichen Polysiloxanderivate nahezu ausschließlich in der Lebensmitteltechnologie angewandt. Allgemeiner gefasst spricht man von Entschäumern.

In der Lebensmittelindustrie sollen sie als Lebensmittelzusatzstoff die Schaumbildung verhindern.[1] Beispielsweise:

  • Mono- und Diglyceride von Fettsäuren (E 471) (MDG)
  • Polydimethylsiloxan (E 900) (siehe auch Simeticon)
  • Polyglycerinester von Speisefettsäuren (E 475)
  • Thermooxidiertes Sojaöl, mit MDG verestert (E 479b)

Auch bei chemischen Reaktionen kann es nötig sein, die Bildung von Schaum zu verhindern. Ein dafür benutzter Schaumverhüter ist 2-Octanol.

Einzelnachweise

  1. ZZulV: Anlage 7 (zu § 5 Abs. 1) Zusatzstoffe für bestimmte technologische Zwecke