Knauf Gips

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Knauf Gips KG
Knauf Gips-Logo
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1932
Sitz Iphofen, Deutschland
Leitung Alexander Knauf (Vorsitzender der Geschäftsleitung)
Mitarbeiter über 20.000
Branche Baustoffindustrie
Website www.knauf.de
Das Stammwerk des Unternehmens Knauf in Iphofen

Die Knauf Gips KG ist ein Hersteller von Baustoffen aus Gips, Dämm- und Isolierstoffen, bauchemischen Produkten, Formteilen und Verpackungen sowie Baumaschinen. Das Unternehmen ist Teil der Knauf Gruppe Deutschland. Hierzu zählen außerdem noch die Unternehmen Knauf AMF (Decken-Systeme), Knauf Bauprodukte (Profi-Lösungen für Zuhause), Knauf Dämmstoffe (Dämmstoffe aus Polystyrol und Hartschaum), Knauf Insulation (Dämmstoffe aus Steinwolle, Glaswolle und Holzwolle), Knauf Integral (Gipsfasertechnologie für Boden, Wand und Decke), Knauf Perlite (Perlite, Innendämmung, zementgebundene Bauplatten), Knauf PFT (Maschinentechnik und Anlagenbau), Marbos (Mörtelsysteme für Pflasterdecken im Tiefbau), Richter System (Metallsysteme im Trockenbau) und Sakret Bausysteme (Trockenmörtel für Neubau und Sanierung). Die Unternehmensgruppe betreibt weltweit mehr als 150 Werke erwirtschaftete in 2011 mit rund 24.000 Mitarbeitern ca. 5,7 Mrd. Euro. Hauptsitz der Knauf Gips KG ist das unterfränkische Iphofen in Deutschland.

In 2011 hat die Knauf Gruppe rund 10 % ihres Umsatzes weltweit in neue Anlagen investiert, und so die Produktionskapazitäten für eine künftig steigende Nachfrage angepasst.

Die Knauf Gruppe wird seit 2008 von den Geschäftsführenden Gesellschaftern Manfred Grundke und Hans Peter Ingenillem – ihm folgte zum 1. September 2011 Edgar Binnemann - geführt. Nikolaus Knauf und Baldwin Knauf wechselten in den Gesellschafterausschuss und sind dort abwechselnd als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender verantwortlich.

Firmengeschichte

Die Gebr. Knauf Westdeutsche Gipswerke, Iphofen, wurden im Jahr 1932 von den Brüdern Alfons N. Knauf und Karl Knauf gegründet, die als Bergbauingenieure ausgebildet wurden. Am 2. Juni 2003 wurde die Umfirmierung zur Knauf Gips KG vollzogen.

Knauf ist ein Familienunternehmen. Die Gruppe, die sich im Besitz der beiden Familien Alfons und Karl Knauf befindet, wird gegenwärtig von den geschäftsführenden Gesellschaftern Manfred Grundke und Edgar Binnemann geführt.

Zum 1. Januar 2012 hat Alexander Knauf den Vorsitz der Geschäftsleitung der Knauf Gips KG übernommen und ist damit für die Knauf Gruppe Deutschland und Schweiz verantwortlich. Er löste Klaus Koch ab, der zum 31. Dezember 2011 in den Ruhestand eingetreten ist. Koch hatte das Unternehmen seit 2001 geführt.

Das Stammwerk wurde 1932 in Perl am Ufer der Mosel gebaut. Die deutsch-französische Grenze verläuft heute durchs Werk. Der Rohstein stammte ursprünglich aus dem Steinbruch am anderen Ufer in Schengen, Luxemburg. Knauf versteht sich auch deshalb als ureuropäisches Unternehmen. Das Stammwerk ist heute als Trockenmörtelmischwerk für Marmorit-Produkte in Betrieb.

1938 wurde am Standort Stadtoldendorf der erste Gipssteinbruch in Betrieb genommen und ab 1972 produzierte das Werk in Stadtoldendorf Knauf-Platten.

Aufgrund der besseren Bedingungen in der amerikanischen Besatzungszone wurde der Hauptsitz des Unternehmens nach dem 2. Weltkrieg nach Iphofen, Franken, verlegt.

2002 wurde das Unternehmen im Rahmen der Aufdeckung des Gipsplattenkartells zu einem Bußgeld von 85,8 Millionen Euro verurteilt.[1]

Knauf Gips besitzt diverse Tochtergesellschaften, wie die Knauf Perlite GmbH, welche mit den Standorten Dortmund, NeuburgBKL, Bülstringen geblähtes Perlite-Gestein und in Iserlohn zementgebundene Bauplatten produziert.

Im März 2009 wurde im Zusammenhang mit korrodierenden Gipsplatten gegen drei chinesische Partnerunternehmen der Knauf Gips KG eine Sammelklage in Miami, Florida (USA) eingereicht. Diese betroffenen Platten beschädigen Kupferleitungen durch korrodierende Dämpfe. Die Knauf Plasterboard Tianjin (KPT) sieht keine Gesundheitsrisiken in dem betroffenen Produkt. Zwei weitere davon unabhängige Sammelklagen sind in Louisiana und Florida anhängig. Die Klagen gegen die Knauf KG wurden am 15. Dezember 2011 mit einem Vergleich beendet. Darin verpflichtete sich die Knauf Gips KG für die Sanierung der betroffenen Häuser aufzukommen. Es wurde ein Entschädigungsfonds gegründet, der anfangs mit 390 Mio. Dollar gefüllt wurde und in den die Knauf Gips KG stetig nachschießen muss. Der Anwalt der Sammelklage schätzt die Gesamthaftung auf knapp 1 Mrd. Dollar. (Quelle: Impulse, Heft 10/12, S. 69)

Im Juli 2009 wurde bekannt, dass ein der Knauf Gips KG unterstehendes Unternehmen ihren iranischen Angestellten mit Entlassung drohte, falls sie bei einer Demonstration gegen die Regierung gefasst würden. Ein entsprechendes vertrauliches Schreiben (unterzeichnet von Isabel Knauf, die zur Gründerfamilie des bayerischen Baustoffherstellers Knauf Gips KG gehört)[2] wurde vom Wall Street Journal veröffentlicht.[3][4] Die Knauf Gips KG erklärte daraufhin, das Schreiben sei „unglücklich formuliert“ und bedürfe einer Korrektur. Die freie Meinungsäußerung werde nicht eingeschränkt und die Beteiligung an Demonstrationen werde ohne Folgen bleiben.[5]

Produkte

Vom Gipswerk an Saar und Main expandierte Knauf zu einer weltweiten Gruppe mit Produkten und Leistungen in den Bereichen:

  • Putz-/Fassaden-Systeme
  • Boden-Systeme
  • Trockenbau-Systeme
  • Dämmstoffe
  • Formteile/Verpackungen
  • Baumaschinen

Mitgliedschaften

Die Knauf Gips KG ist Mitglied im Bundesverband Gips, der die Interessen der deutschen Gipsindustrie vertritt. Weiterhin ist sie Mitglied im Industrieverband Werkmörtel (IWM) und im Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme.

Im Juli 2010 ist Knauf Gips der BDI-Initiative "Energieeffiziente Gebäude" beigetreten. Die Initiative ist eine branchen- und gewerkeübergreifende Vereinigung von über 20 Verbänden und Unternehmen der Gebäudebranche. Ihr Ziel ist es, die großen Effizienzpotenziale im Gebäudesektor zu heben.

Knauf Akademie

Dem Bereich Bildung und Weiterbildung räumt die Unternehmensgruppe Knauf einen hohen Stellenwert ein. Die Knauf Akademie bietet deshalb Handwerkern und Baustoffhändlern ein vielfältiges und praxisbezogenes Seminarprogramm an, das sich am aktuellen Stand der Entwicklungen orientiert.

Der Bereich Knauf Campus innerhalb der Knauf Akademie richtet sich speziell an Hochschulen und Universitäten der Fakultäten Bauingenieurwesen und Architektur. Über Projekte, Workshops und Vorlesungen fördert der Knauf Campus das praxisorientierte Lehrangebot für die Studierenden und vermittelt zugleich die kreativen Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit moderner Bautechniken.

An der Fachhochschule Rosenheim und der Hochschule Darmstadt unterhält Knauf zwei Stiftungsprofessuren im Bereich Trockenbau und Architektur und investiert damit sehr stark in die Förderung von qualifizierten Fachkräften im Trockenbau.

Knauf Museum

Am 30. Juni 1983 wurde in einem ursprünglich 1688 als Wirtshaus gebauten Barockbau in Iphofen, direkt am Marktplatz, das Knauf-Museum eröffnet. Es beherbergt Originalabgüsse aus den großen Museen der Welt, teilweise am Originalstandort abgeformt und zusammengetragen. Heute zieren über 200 Repliken den eindrucksvollen Innenhof und die Museumsräume – zumeist in Gips gefertigt und farblich so behandelt, dass ein Unterschied zum Original kaum festzustellen ist. Sie sind nach den alten Kulturepochen geordnet, beginnend etwa um 3500 v. Chr. 2011 wurde das Knauf Museum um einen neuen Bau (Entwurf: Architekturbüro Böhm & Kuhn, Iphofen) erweitert, in dem künftig alle Sonderausstellungen gezeigt werden. Am 16. November 2011 wurde das Knauf Museum für seinen Erweiterungsbau mit dem Bayerischen Tourismus-Architektur-Preis „artouro“ ausgezeichnet. Verliehen hatte den Preis das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Bayerische Architektenkammer in Kooperation mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH.

Auszeichnungen

Die Region Mainfranken GmbH hat die Knauf Gips KG 2012 als eines der familienfreundlichsten Unternehmen in Mainfranken ausgezeichnet. Beim Wettbewerb „Familienfreundlichster Arbeitgeber Mainfrankens 2012“ wählte die Jury das Unternehmen in die in die TOP 5, verbunden mit der Auszeichnung „besonders familienfreundlich“.

Bei dem von der Region Mainfranken 2012 erstmalig ausgelobten „Nachhaltigkeitspreis Mainfranken“ gewann die Knauf Gips KG den Preis in der Kategorie „Über 250 Mitarbeiter“. Die Jury würdigte das vielfältige betriebliche Maßnahmenspektrum von Knauf für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Um das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit unter den Mitarbeitern zu stärken, veranstaltete das Unternehmen im Juli 2012 in Iphofen den ersten Nachhaltigkeitstag.

Knauf Tochtergesellschaften und Partnerunternehmen

Knauf PFT GmbH & Co. KG Maschinentechnik und Anlagenbau

Knauf PFT GmbH & Co. KG ist ein deutscher Hersteller von Baumaschinentechnik zum Fördern, Mischen und Pumpen sowie zur Verarbeitung von Putz, Mörtel und Estrichen. Das Unternehmen ist Teil der Knauf Gruppe Deutschland. Firmensitz und Produktionsstandort ist das unterfränkische Iphofen. Die Firmengeschichte der PFT ist mit der Geschichte der Muttergesellschaft Knauf Gips KG verbunden. Die Knauf-Firmengründer und Erfinder der maschinellen einlagigen Gipsputztechnik Alfons Knauf und Karl Knauf legten in den 1970er Jahren den Grundstein der heutigen PFT. Aus der ursprünglichen Gipsomatabteilung der Gebr. Knauf Saargipswerke GmbH wurde 1972 ein eigenständiges Unternehmen gegründet, die PFT Putz- und Fördertechnik GmbH. Am 1. Juli 2003 wurde die Umfirmierung zur „Knauf PFT GmbH & Co. KG“ vollzogen. 1975 war die Vorstellung der patentieren Misch- und Verputzmaschine, der ersten PFT G 4 im Mai auf der Stuck-Messe in Düsseldorf. Mit 50.000 verkauften Exemplaren der Verputzmaschine in 25 Jahren zählt diese Maschine zu den meistverkauften. In den folgenden Jahren erweiterte PFT das Produktprogramm um Maschinensysteme zum Fördern und Aufbereiten verschiedener Baustoffe. Neben der ursprünglichen Zielgruppe der Stuckateure und Gipser hat Knauf PFT auch kleine Maschinen für den Malerbetrieb im Programm.

Maschinen-Lieferprogramm von Knauf PFT

* Pneumatische Förderanlagen Pneumatische Förderanlagen übernehmen den vollautomatischen Materialtransport z.B. von Werktrockenmörtel aus einem Materialsilo oder Container zu einer Mischpumpe/Verputzmaschine bzw. einem Mischer.

* Mischpumpen / Verputzmaschinen Mischpumpen / Verputzmaschinen, in der Baubranche auch Putzmaschinen oder Mörtelpumpen genannt, mischen kontinuierlich und vollautomatisch alle maschinengängigen Werktrockenmörtel auf Gips-, Kalk- und Zementbasis mit Wasser zu einem verarbeitungsfähigen Mörtel. Die Maschinentechnik übernimmt das "Verpumpen" des angemischten Material direkt zum Verarbeitungsort.

* Horizontale Durchlaufmischer Horizontale Durchlaufmischer - auch bekannt als Mörtelmischer - mischen kontinuierlich und vollautomatisch alle Werktrockenmörtel auf Zementbasis (z. B. Mauermörtel, Fugenmörtel, Ausgleichsmassen, Klebe-/Armierungsmörtel etc.) zu einem verarbeitungsfertigen Material an. Befüllbar sind diese Mischer mit Sackware-Material oder mit Siloware unter einem Materialcontainer angeflanscht.

* Zwangsmischer Zwangsmischer (auch Trogmischer genannt) übernehmen das Anmischen verschiedener Trockenmaterialkomponenten, Werktrockenmörtel auf Zementbasis sowie Eigenmischungen mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten.

* Förderpumpen Förderpumpen übernehmen den Materialtransport von (in Durchlaufmischern oder Zwangsmischern) angemischten Materialien. Auch für die Verarbeitung von allen pumpfähigen Werktrockenmörteln auf Kalk-/Zementbasis sowie für Nassprodukte, pastöse Massen und flüssige Medien sind sie geeignet. In Verbindung mit einem Luftkompressor und einem Spritzgerät können Förderpumpen auch zum Auftragen von Putzen und Farben verwendet werden.

* Airless-Spritzgeräte Airless-Spritzgeräte saugen aus einem Eimer oder Vorlagegefäß das zu verarbeitende pastöse Material an. Über eine Hochdruckschlauchleitung und eine Spezial-Pistole wird die Beschichtung auf die Wand bzw. Decke aufgetragen.

* Plattenschneidetische Ein Form- und Schneidetisch ist für die Verarbeitung von Gipskartonplatten und ähnlichen Werkstoffen geeignet. Mit ihm fertigt man Plattenzuschnitte und Formteile aus verschiedensten Materialien - besonders im Trockenbau - an.

Die Maschinen finden Verwendung bei

  • Verputz- und Malerarbeiten
  • Beschichtungen
  • WDVS-Arbeiten, wie schneiden, kleben, armieren[6]
  • Trockenbauarbeiten
  • Sanierungen und Renovierungen
  • Vergießen, Verfüllen, Verfugen, Verpressen und Injizieren
  • der Unternehmensbereich Geothermie

Firmenwebpräsenz www.pft.eu

Sponsoring

Die Firma Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG ist seit 2007 Hauptsponsor des Basketball-Erstligisten s.Oliver Baskets aus Würzburg und damit aktiver Begleiter und Förderer der Mannschaft seit dem Start in der Regionalliga. Zudem setzt sich das Unternehmen im Rahmen der s.Oliver Baskets Akademie auch stark für die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des Vereins ein.

Im Bereich Sportsponsoring setzt Knauf neben seinem Engagement bei den s.Oliver Baskets und der s.Oliver Baskets Akademie auf drei weitere charismatische Sportlerpersönlichkeiten. Die ehemalige Biathlon-Ausnahme-Athletin und ARD-Sportmoderatorin Kati Wilhelm ist bereits seit vielen Jahren das Werbegesicht für Knauf EASYPUTZ. Seit der Saison 2011/2012 läuft darüber hinaus der Biathlet Florian Graf mit dem Logo auf Mütze, Gewehr und Trageriemen erfolgreich in der Loipe. Ebenfalls im Knauf Athletenteam: der Weltklasse-Schwimmer Thomas Lurz. Der in Gerbrunn bei Würzburg lebende Lurz hat schon viele Titel im Freiwasserschwimmen abgeräumt. So ist er beispielsweise 10-facher Weltmeister auf der 5 km-Strecke, vierfacher Europameister auf 10 km sowie Sieger im Gesamtweltcup 2011. Nach seiner Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 holte der diplomierte Sozialpädagoge 2012 in London die Silbermedaille.

Kritik

Die Firma geriet 2009 in Kritik als sie ihren iranischen Mitarbeitern untersagte an Demonstrationen gegen die mutmaßliche Wahlfälschung der iranischen Regierung teilzunehmen. Wahrscheinlich handelte es sich hierbei um einen erpresserischen Akt der iranischen Regierung, die einen ranghohen iranischen Mitarbeiter bei Protesten inhaftiert hatte und ein derartiges Schreiben für eine Freilassung forderte.[7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gipsplattenkartell: EU-Kommission verhängt hohe Geldbußen gegen vier Unternehmen
  2. Originalschreiben auf dem Webspace des Wall Street Journals (englisch) vom 21. Juli 2009
  3. Wall Street Journal: German Firm in Iran Bans Staff Protests, 31. Juli 2009
  4. Spiegel Online: Deutscher Konzern verbot iranischen Mitarbeitern das Demonstrieren, 31. Juli 2009
  5. Presseerklärung, 31. Juli 2009
  6. www.malerblatt-wissen.de www.malerblatt-wissen.de
  7. http://www.spiegel.de/wirtschaft/umstrittenes-schreiben-deutscher-konzern-verbot-iranischen-mitarbeitern-das-demonstrieren-a-639510.html

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