Industrieverband Agrar


Industrieverband Agrar

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Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von 51 in Deutschland ansässigen Industrie-Unternehmen der Agrarwirtschaft.

Geschichte

Der Industrieverband Agrar ging 1988 aus dem Zusammenschluss des Industrieverbandes Pflanzenschutz mit drei Fachverbänden der Düngemittelindustrie hervor. Die Mitgliedsunternehmen befassen sich mit Produkten und Dienstleistungen der Agrarwirtschaft in den Bereichen:

  • Düngemittel
  • Grüne Gentechnik
  • Pflanzenschutz und
  • Schädlingsbekämpfung.

Der Arbeitsschwerpunkt liegt in der Vermittlung von Informationen, welche die vertretenden Branchen betreffen. Als Interessenvertretung versucht der Industrieverband Agrar dabei, die positiven Aspekte des Pflanzenschutzes aufzuzeigen.

Organisation

Der IVA setzt sich aus drei zentralen Organen zusammen: Der Mitgliederversammlung, de Präsidium und der Geschäftsführung. Hauptgeschäftsführer ist Volker Koch-Achelspöhler (2012).

Die IVA ist als Fachverband Mitglied des Verbandes der Chemischen Industrie.

Leitlinien

Zufolge der Selbstdarstellung sieht sich der Industrieverband Agrar folgenden Leitlinien verpflichtet:

  • Nachhaltigkeit
  • Respekt
  • Transparenz
  • Integrität
  • Kundenorientiertheit

Der Verband trat 1991 der Initiative „Responsible Care“ bei. Er verpflichtet dadurch seine Mitglieder ihre Leistungen für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang spielen die Initiativen:

  • Anwenderschutz
  • Lagervorschriften bei Handel und Verbrauchern
  • Rücknahme und Entsorgung von leerer Verpackungen
  • Sicherheitsdatenblätter und Notfallmaßnahmen eine besondere Rolle.

Kritik

Chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel stehen vor allem bei Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace in der Kritik. In regelmäßigen Abständen gibt Greenpeace so Broschüren und Einkaufsführer für pestizidfreie Lebensmittel heraus, welche die Pestizid.Rückstände in Obst und Gemüse untersuchen und in Bezug zur Akuten Referenzdosis (ARfD) und zur täglich duldbaren Aufnahmemenge (ADI) setzen.

Weblinks