Deutsches Erdölmuseum Wietze

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Museumseingang
Museumsfreigelände
Erdölbohrturm im Erdölmuseum

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze befindet sich in Wietze, einer Gemeinde westlich von Celle im Landkreis Celle (Niedersachsen). Es wurde auf einem Teil des ehemaligen Erdölfeldes Wietze eingerichtet und 1970 eröffnet.

Beschreibung

Die Ausstellungen in den Gebäuden zeigen anhand von Text, Grafiken und Modellen Wissenswertes zur Entstehung, Vorkommen, Suche, Gewinnung, Verarbeitung und Verwendung von Erdöl. Weiterhin wird die Geschichte der Erdölgewinnung und -verwendung, insbesondere in der Region um Wietze, anschaulich dargestellt. Auf einem etwa zwei Hektar großen Freigelände sind alte und moderne technische Einrichtungen zur Erdölgewinnung, Erdölsuche und Erdölverarbeitung zu sehen. Gelegentlich finden Bergbau-Börsen statt, bei denen Gegenstände mit Bezug zum Bergbau, Mineralien und Fossilien getauscht, verkauft und gekauft werden können.

Wietze und Erdöl

Der Ort Wietze spielte in der Geschichte der Erdölgewinnung eine besondere Rolle: Bei Wietze schöpfte man schon im 17. Jahrhundert das aus der Lagerstätte Wietze an die Erdoberfläche tretende Erdöl aus „Teerkuhlen“ ab und verwendete es als Schmiermittel und Heilmittel. 1858 wurde eine der weltweit ersten Bohrungen zur Erdölgewinnung niedergebracht. Von 1920 bis 1963 wurde Erdöl auch im Untertagebau gewonnen.

Bilder

Siehe auch

  • Erdölförderung in Deutschland

Weblinks

 Commons: Erdölmuseum Wietze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference


52.6602777777789.8341666666667Koordinaten:

52° 39′ 37″ N, 9° 50′ 3″ O

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