Neues aus der Forschung:    Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Gewässer dar   Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die überwiegende Mehrzahl an Gewässern in landwirtschaftlichen Gebieten
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Antiemetikum

Antiemetika (von griechisch anti – gegen, emesis – Erbrechen) sind Medikamente, die Übelkeit und Brechreiz unterdrücken sollen.

Indikationen

Antiemetika werden eingesetzt

  • gegen Reisekrankheit und andere Kinetosen
  • gegen Übelkeit während der Schwangerschaft
  • gegen postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV)
  • gegen Übelkeit, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie auftritt.
  • bei Gabe von bestimmten Medikamenten um Erbrechen vorzubeugen (besonders in der Notfallrettung)

Kontraindikationen

Bei Vergiftungen, z. B. Lebensmittelvergiftungen oder Magen-Darm-Infektionen, kann das Erbrechen (medizinisch) „erwünscht“ sein, um das Gift oder die Gifte aus dem Körper zu eliminieren. In solchen Fällen wäre die Gabe von Antiemetika nicht sinnvoll.

Antiemetika können Übelkeit und Erbrechen nicht verhindern, wenn die Ursache des Erbrechens eine (mechanische) Behinderung der Magen-Darm-Passage ist (beispielsweise beim Ileus oder bei der Magenausgangsstenose).

Eingesetzte Wirkstoffe

Siehe auch

  • Brechzentrum, Aspiration, Magensonde, Emetikum

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Antiemetikum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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