Ein Messzylinder ist ein senkrechter, hohler Zylinder mit einem Standfuß, der mit einer Skala (Mensur) versehen ist, um Volumina abzumessen.
Im Labor werden meistens Messzylinder aus Glas verwendet; sie können aber auch aus Kunststoff bestehen.
Standzylinder haben die gleiche Form wie Messzylinder, haben aber keine Skala.
Das Beispiel zeigt das Verhalten von hydrophilen Flüssigkeiten in einem Zylinder mit hydrophiler Oberfläche. Durch hydrophile Wechselwirkung mit den Hydroxylgruppen des Glases klettert der Rand etwas an der Wand hoch, es ergibt sich eine nach unten gewölbte Oberfläche (Meniskus). Die Oberfläche von Hydrophoben Flüssigkeiten wie etwa Quecksilber wäre nach oben gewölbt. Das Volumen wird mit dem Meniskus in Augenhöhe abgelesen. Der waagerechte Teil der gewölbten Flüssigkeitsoberfläche berührt den Eichstrich mit der korrekten Menge.