| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Freiname | Phentermin | ||||||||
| Andere Namen |
2-Methyl-1-phenyl-propan-2-amin | ||||||||
| Summenformel | C10H15N | ||||||||
| CAS-Nummer | 122-09-8 | ||||||||
| PubChem | 4771 | ||||||||
| ATC-Code |
A08AA01 | ||||||||
| DrugBank | APRD00093 | ||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse |
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| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 149,233 g·mol−1 | ||||||||
| Siedepunkt | 205 °C (99,975 kPa) | ||||||||
| pKs-Wert |
10,1 | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| LD50 | |||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Phentermin ist ein Phenylalkylamin, welches als Appetitzügler und Psychostimulans Verwendung findet.
Bei Phentermin handelt es sich um einen Amphetamin-Derivat, dessen Wirkungsmechanismus auf der Beeinflussung von Neurotransmittern im menschlichen Hirn beruht. Es stimuliert Neuronenbündel zur Abgabe von Katecholaminen – einschließlich Dopamin, Adrenalin (Epinephrin) und Norepinephrin. Der Wirkungsmechanismus entspricht dem von anderen Appetitzüglern, wie Diethylpropion und Phendimetrazin. Dabei wird das Hungersignal teilweise unterdrückt, allerdings schwächt sich diese Wirkung bei fortgesetzter Anwendung nach wenigen Wochen ab. Phentermin kann, ähnlich wie Amphetamine, eine psychische Abhängigkeit hervorrufen und ist suchtgefährend.
In Deutschland ist Phentermin bereits seit Anfang der siebziger Jahre nicht mehr zugelassen. Der Wirkstoff ist Bestandteil des in den USA vor allem zu dieser Zeit vertriebenen Appetithemmers Fen-Phen®, der dafür verantwortlich gemacht wird, dass es bei einigen Probanden zu Herzklappenveränderungen kam. Mittlerweile sind hinsichtlich dieses Medikaments in den USA Tausende von Klagen aus Produkthaftung anhängig.
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