| Strukturformel | ||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||
| Name | Chlormethan | |||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CH3Cl | |||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 74-87-3 | |||||||||||||||||||
| PubChem | 6327 | |||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses, etherisch riechendes Gas[1] | |||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 50,49 g·mol−1 | |||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
gasförmig | |||||||||||||||||||
| Dichte |
2,31 g·l−1 (0 °C)[1] | |||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
−23,76 °C[1] | |||||||||||||||||||
| Dampfdruck | ||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht in Wasser (5 g·l−1)[1] | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||
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| MAK |
50 ml·m−3[1] | |||||||||||||||||||
| GWP |
13 (bezogen auf 100 Jahre) [5] | |||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||
Methylchlorid oder Chlormethan ist ein farbloses, schwach süßlich riechendes, gesundheitsschädliches und leicht brennbares Gas.
Methylchlorid ist die häufigste chlorhaltige Verbindung in der Atmosphäre. Neben den industriellen Quellen tragen natürliche Emissionen aus immergrünen Bäumen, aber auch aus anderen Pflanzen wie Kartoffeln, zu erheblichen Mengen bei.[6]
Chlormethan kann durch Erhitzen von Chlor und Methan auf 400–500 °C erzeugt werden. Bei dieser Temperatur findet eine schrittweise radikalische Substitution bis hin zu Tetrachlormethan statt:
Das Ergebnis des Prozesses ist eine Mischung der vier Chlormethane, welche durch Destillation getrennt werden können.
Technisch wird Methanol hydrochloriert.
Chlormethan wird als Methylierungsmittel in der organischen Chemie, zur Veretherung von Alkoholen und Phenolen sowie bei der Silikonherstellung eingesetzt. Seine hohe Verdampfungswärme ermöglicht auch einen Einsatz als Kältemittel. Früher wurde es zur Narkose, aber auch als lokales Kälteanästhetikum verwendet.
Das betäubende Gas löst Störungen des Zentralnervensystems aus und schädigt Leber, Niere und Herz. Methylchlorid gilt als Stoff mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potential und der Fruchtschädigung.
Die Explosionsgrenze liegt zwischen 7,1 Vol.-% und 18,5 Vol.-% in der Luft.
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