| Strukturformel | ||||||||
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| Allgemeines | ||||||||
| Name | Chlormethan | |||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CH3Cl | |||||||
| CAS-Nummer | 74-87-3 | |||||||
| Kurzbeschreibung | farbloses, süß riechendes Gas | |||||||
| Eigenschaften | ||||||||
| Molare Masse | 50,49 g·mol−1 | |||||||
| Aggregatzustand | gasförmig | |||||||
| Dichte |
2,3065 g·cm−3 (0 °C)[1] | |||||||
| Schmelzpunkt | −97,4 °C[1] | |||||||
| Siedepunkt | −23,76 °C[1] | |||||||
| Dampfdruck | ||||||||
| Löslichkeit | ||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| MAK |
50 ml/m3[1] | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||
Methylchlorid oder Chlormethan ist ein farbloses, schwach süßlich riechendes, gesundheitsschädliches und leicht brennbares Gas.
Chlormethan kann durch Erhitzen von Chlor mit Methan auf 400–500 °C erzeugt werden. Bei dieser Temperatur findet eine schrittweise radikalische Substitution bis hin zu Tetrachlormethan statt:
Das Ergebnis des Prozesses ist eine Mischung der vier Chlormethane, welche durch Destillation getrennt werden können.
Technisch wird Methanol hydrochloriert.
Es wird als Methylierungsmittel in der organischen Chemie eingesetzt und zur Veretherung von Alkoholen und Phenolen. Es wird in der Silikonherstellung benötigt. Seine hohe Verdampfungswärme ermöglicht einen Einsatz als Kältemittel. Früher wurde es zu Narkosezwecken, aber auch als lokales Kälteanästhetikum, verwendet.
Das betäubende Gas löst Störungen des Zentralnervensystems aus und schädigt Leber, Niere und Herz. Methylchlorid gilt als Stoff mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial und der Fruchtschädigung.
Die Explosionsgrenze liegt zwischen 7,1 Vol.-% und 18,5 Vol.-% in der Luft.
Methylchlorid ist die häufigste chlorhaltige Verbindung in der Atmosphäre. Neben den industriellen Quellen tragen natürliche Emissionen aus immergrünen Bäumen, aber auch aus anderen Pflanzen wie Kartoffeln, zu erheblichen Mengen bei.[2]