| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Acrylnitril | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C3H3N | ||||||||
| CAS-Nummer | 107-13-1 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | Klare Flüssigkeit mit stechendem Geruch | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 53,06 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand | flüssig | ||||||||
| Dichte |
0,8 g·cm−3 (20 °C)[1] | ||||||||
| Schmelzpunkt | −82 °C[1] | ||||||||
| Siedepunkt | 77 °C[1] | ||||||||
| Dampfdruck | |||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| WGK | 3[1] | ||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Acrylnitril ist das einfachste ungesättigte Nitril.
Acrylnitril wird im SOHIO-Prozess[2] hergestellt, einer katalytisch gesteuerten Synthese von Propen mit Ammoniak und elementarem Sauerstoff. Dabei entsteht unter Abspaltung von Wasser Acrylnitril mit Acetonitril und Blausäure als Nebenprodukten. Der Katalysator ist ein Gemisch aus Eisen, Bismut und Molybdän.
Acrylnitril dient als Ausgangstoff für die Herstellung von Acrylsäure, Acrylestern und Acrylamid. Außerdem ist es eine Komponente für Klebstoffe, Antioxidantien, Emulgatoren und Lösungsmittel. Die wichtigste Verwendung von Acrylnitril ist die Polymerisation zu Polyacrylnitril.