chemieschule.de Lexikon
 
 
 

Geschiebelehm

Geschiebelehm, auch als Blocklehm bezeichnet, ist der Teil des Grundmoränenmaterials, welches durch oberflächliche Verwitterung aus dem Geschiebemergel hervorgegangen ist. Er besteht überwiegend aus Sand- und Schluff. Der Gehalt an Ton unterliegt starken Schwankungen. Das glaziale, meist ungeschichtete Sediment kann weiterhin mit Gesteinsbruchstücken, Blöcken und anderen Geschiebekomponenten durchsetzt sein.

Entstehung

Der beim Geschiebemergel ursprünglich vorhandene Kalkanteil wird durch Verwitterung (vor allem Lösung) allmählich bis auf 0 reduziert. Der Grad der Entkalkung nimmt dabei von oben nach unten ab, es kann in tieferen Bereichen sogar zur Wiederauscheidung von Kalk mit Konkretionsbildung kommen. Die Farbe des Geschiebemergels wechselt mit der Umwandlung in Geschiebelehm von dem vorhergehenden Grau bis Blau zu Ockergelb bis Braun.

Jetzt kostenlos eintragen und entdeckt werden! Sofort suchen, sofort finden - und direkt buchen!
User online 8   gestern 221   heute 170
Siteinfo
Der Text dieser Seite basiert auf dem Artikel Geschiebelehm aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Artikel kann hier bearbeitet werden. Diese Seite wurde zuletzt am 7. Februar 2009 um 17:30 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 40-mal abgerufen.