Das Chemie-Studium

Heute im Chemieunterricht: | Chemie studieren

Chemie studieren

Chemie ist eine interessante Naturwissenschaft. Es geht dabei um Aufbau, Zusammensetzung, Eigenschaften und Umwandlung von Stoffen. Den Studienalltag bestimmen Formeln und die Arbeit im Labor mit Reagenzgläsern, Petri-Schalen und Bunsenbrennern. Das ist an allen Universitäten gleich. Auch Physik und Mathematik spielen in der Chemie eine wichtige Rolle. In der physikalischen Chemie geht es um ein besseres Verständnis der Grundlagen der Chemie anhand physikalischer Gesetze. Dabei geht es um die Gesetze der Thermodynamik, der Kinetik und um Bindungslehre.


Chemikerin im Labor
Die praktische Anwendung der Chemie ist im Studienalltag ein zentrales Thema.

Damit eng verbunden ist die theoretische Chemie. Sie versucht zu verstehen, warum die verschiedenen Elemente sich miteinander verbinden, wieso dabei bestimmte Reaktionen ablaufen und welche Kräfte eine Rolle spielen. In der analytischen Chemie geht es um die Zusammensetzung von Stoffen. Darauf basiert die angewandte Chemie, die innerhalb der Chemie einen besonderen Stellenwert hat. Sie macht Chemie, wie sie in den Laboren und Köpfen der Chemiker abläuft, für den Alltag nutzbar.

Das Studium finanzieren

Für viele Studenten stellt sich noch vor dem Studienbeginn die Frage, wie sie das alles bezahlen sollen. Schließlich ist selbst das Studentenleben nicht kostenlos. Es ist Geld notwendig für Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten, Kleidung, Telefon und Internet und auch für Bücher und Materialien für das Studium. Dabei können – je nach Studienort – Kosten von 550 bis 1300 Euro auflaufen. Im Durchschnitt brauchen Studierende 800 Euro pro Monat. Zusätzlich zu diesen Kosten ist ein halbjährlicher Semesterbeitrag zu zahlen. Außerdem können noch die Kosten für die Krankenversicherung hinzukommen, wenn es nicht möglich ist, in der Familienversicherung der Eltern versichert zu bleiben.

Für die Finanzierung haben Studierende mehrere Möglichkeiten:

  • Die Eltern zahlen Unterhalt

Eine der Aufgaben der Eltern ist es, ihre Kinder angemessen auszubilden. Doch die Kosten für ein Studium komplett zu tragen, können viele Eltern einfach nicht leisten. Ist das Einkommen zu gering, haben Studierende die Möglichkeit, BAföG zu beantragen.

  • BAföG für das Chemie-Studium

Haben die Eltern aus Sicht des Gesetzgebers ein zu geringes Einkommen, haben Studierende Anspruch auf BAföG-Zahlungen. Im Internet gibt es dazu viele weiterführende Informationen und Hilfen zur Antragstellung.

  • Talentierte Studierende erhalten ein Stipendium

Stipendien kann nicht jeder Studierende bekommen. An die Geldleistungen sind immer bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Meist ist eine Bewerbung erforderlich mit einem Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Empfehlungen. Die Bewerbungsverfahren für ein Stipendium beginnen sehr früh. Ansprechpartner sind die großen Studienförderwerke und hunderte von verschiedenen Stiftungen, die teilweise nur einzelne oder sehr wenige Stipendien vergeben.

  • Selbst das Geld verdienen

Für die meisten Studierenden gehört das Jobben neben dem Studium oder zumindest in den Semesterferien zum Studienalltag – ähnlich wie Vorlesungen und Seminare. In den meisten Studienstädten gibt es Jobs, die auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten sind. Dabei ist zu beachten, dass bei BAföG-Bezug der monatliche Verdienst 450 Euro nicht übersteigen sollte. Ansonsten erfolgt eine Verrechnung mit den BAföG-Zahlungen.


Laborantin
Im Labor gibt es auch gefährliche Stoffe.

Die Berufsaussichten als Chemiker

In Deutschland hängen 25 Prozent des Bruttosozialprodukts mit der chemischen Industrie und deren Produkten sowie Dienstleistungen zusammen. Damit ist die chemische Industrie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Fachkräfte sind in der Branche vielerorts schon heute Mangelware. Die Aussichten, nach dem Studium einen gut bezahlten Job zu bekommen, stehen also sehr gut. Viele Chemiker gehen in den nächsten Jahren in Rente, doch der Nachwuchs fehlt. Je besser ein Chemiker ausgebildet ist, sprich, je höher sein Abschluss ist, umso besser sind die Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit in Forschungseinrichtungen oder an Universitäten sind Chemiker in vielen Branchen gesucht, beispielsweise in der Nahrungsmittel-, Waschmittel- oder Ölindustrie. Auch als Lehrer stehen die Einstellungschancen je nach Schulart und Bundesland sehr gut.

Wie läuft das Chemie-Studium ab?

Das Chemiestudium läuft anders ab als die meisten anderen Studienfächer, die es an Hochschulen gibt. Während der Ausbildung zum Chemiker spielt die Praxis in Form von Laborarbeit eine wichtige Rolle. Viel Begeisterung und eine ruhige Hand für den Umgang mit Chemikalien ist hier gefragt. Studierende sollten sich auch nicht dadurch abschrecken lassen, dass insbesondere das erste Studienjahr sehr lernintensiv ist. Hier versuchen die Studieneinrichtungen die „Spreu vom Weizen“ zu trennen. Das soll den Studierenden helfen, sich besser zu orientieren. Wer hier merkt, dass Chemie doch nicht das Richtige ist, kann noch frühzeitig die Richtung wechseln und etwas anderes studieren.

Das Chemiestudium, das mit dem Bachelor of Science abschließt, dauert in der Regel drei Jahre. Daran lässt sich der Master direkt anschließen. Das Bachelorstudium umfasst die wichtigsten Basics. Ein Lehramtsstudium kann ebenfalls Chemie beinhalten. Hier heißt der Abschluss dann Bachelor of Education.

Das zweijährige Masterstudium dient der Spezialisierung und bringt im Berufsalltag eine bessere Bezahlung. Das Masterstudium schließt sich nicht automatisch an den Bachelor an . Jeder Studierende muss sich dafür explizit bewerben . Der Master, der den nächsten akademischen Titel darstellt, vertieft die Kenntnisse in theoretischer Chemie, Biochemie, Nuklear- und Umweltchemie. Dieser Abschluss zielt auf eine spätere Arbeit in der Wissenschaft ab.

Unterstützung beim Schreiben von Hausarbeiten

Wer das Wort „Ghostwriter“ hört, der denkt in erster Linie an Personen, die im Namen anderer Texte, Reden oder sogar ganze Bücher verfassen. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten beauftragen zum Beispiel Ghostwriter, die für sie Biografien schreiben. Auch in der Wissenschaft treten zuweilen Ghostwriter in Erscheinung. Sie sind jedoch nicht zwangsläufig damit betraut, ganze Haus- oder Abschlussarbeiten zu verfassen. Vielmehr ist es ihre Aufgabe, Studenten in den verschiedensten Bereichen zu unterstützen. Diese Differenzierung ist auch juristisch wichtig. Vor allem im Rahmen von Abschlussarbeiten müssen Studenten versichern, dass sie die Leistung selbst vollbracht haben. Trotzdem kann die Beauftragung eines Ghostwriters für Studenten sehr hilfreich sein, denn diese Experten bieten Hilfestellung in allen Bereichen des akademischen Arbeitens.

Studieren ist harte Arbeit

Vor allem Studierende, die sich in den ersten Semestern befinden, sind mit den Anforderungen, die eine Hausarbeit mit sich bringt, häufig überfordert. Wer nämlich denkt, sich einfach an den Schreibtisch setzen und nach wenigen Stunden eine fertige Hausarbeit in Händen halten zu können, der irrt. Vielmehr verlangt ein wissenschaftlicher Text eine akribische Vorbereitung. An erster Stelle steht die Überlegung, mit welcher konkreten Frage sich die Arbeit beschäftigen soll. Darauf folgt das Erstellen einer Gliederung. Diese hilft dabei, sowohl die eigenen Gedanken als auch die Hausarbeit zu strukturieren. Wenn die Gliederung fertig ist, beginnt die Suche nach geeigneter Fachliteratur. Erst danach sind die Vorbereitungen beendet und das Schreiben der Hausarbeit kann beginnen. Diese Tätigkeit fällt einigen Studenten leicht, andere hingegen müssen sich von einem Wort zum nächsten kämpfen. Eine zusätzliche Belastung stellt dann der Abgabetermin dar, der unerbittlich näher rückt. Auch die formellen Vorgaben, die beim Verfassen einer Hausarbeit zu beachten sind, sind für viele Erstis eine Herausforderung. Dazu gehört etwa das korrekte Erstellen des Literaturverzeichnisses. Nicht zuletzt wirken sich die Belastungen des Studiums auf den Schlaf und damit auch auf die Leistungsfähigkeit aus.


Studentin lernt
Das Gelernte in Worte zu fassen, kann zur Herausforderung werden.

Professionelle Hilfe für Studenten

Wer bei einer professionellen Ghostwriting-Agentur nach Hilfe sucht, der erhält die dringend notwendige Unterstützung von Fachleuten. Von der Gliederung über die Recherche bis hin zum Lektorat und der Plagiatsprüfung greifen Ghostwriter auch Studenten unter die Arme. Üblicherweise handelt es sich um Mitarbeiter, die selbst einen akademischen Abschluss vorweisen können und daher Erfahrung mit dem Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten haben.

Diese Experten sind in der Lage, nachvollziehbar gegliederte, wissenschaftliche Texte zu schreiben. Eine empfehlenswerte Agentur zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit Textern aus den verschiedenen Fachrichtungen zusammenarbeitet. So gibt es im Netzwerk zum Beispiel auch Akademiker, die auf Chemie spezialisiert sind. Bei der Suche nach einer geeigneten Ghostwriting-Agentur, sollten nicht einzig die Kosten im Fokus stehen. Gemäß dem Sprichwort: „Qualität hat ihren Preis“, sollten die Fähigkeiten des Experten die wichtigste Prämisse sein. So steht einer erfolgreichen Hausarbeit nichts mehr im Weg.

Mit Chemie verwandte Studiengänge

An deutschen Hochschulen ist es möglich, sehr spezielle Studiengänge zu belegen, die eng mit der angewandten Chemie verbunden sind. Dazu gehört die Lebensmittelchemie. Der Abschluss ist „staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker“ für eine Tätigkeit mit sehr viel Verantwortung im Umgang mit alltäglichen Lebensmitteln. Die pharmazeutische Chemie ist ein Forschungszweig, der sich mit der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten auseinandersetzt. In der Biochemie versuchen die Wissenschaftler das Leben und seine organischen Vorgänge chemisch zu verstehen.


Künstlerische Darstellung der Mitose
In der Biochemie versuchen die Wissenschaftler die biologischen und chemischen Vorgänge rund um das Leben zu verstehen.

Darüber hinaus gibt es Agrikulturchemie, Wirtschaftschemie oder Umweltchemie. Im Studienfach Molekularwissenschaft verbinden sich Biologie, Chemie und Physik. Hier erforschen Studierende und Wissenschaftler, wie sich Moleküle bilden, aufbauen und umwandeln aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Perspektiven.