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Die elektrische Ladungsdichte ist eine Physikalische Größe aus der Elektrodynamik, die eine Ladungsverteilung beschreibt.
Da es sowohl positive als auch negative Ladungen gibt, sind negative Werte für die Ladungsdichte möglich. Nicht verwechselt werden sollte sie mit der Ladungsträgerdichte.
Da Ladungen auch an Oberflächen oder etwa entlang eines dünnen Drahtes liegen können, beschreibt die Ladungsdichte die Anzahl der Ladungen pro Volumen, pro Oberfläche, oder pro Länge. Die Ladung pro Volumen wird allgemein als Raumladungsdichte bezeichnet, wobei die Ladung pro Oberfläche als Oberflächenladungsdichte und die Ladung pro Länge Linienladungsdichte genannt wird.
Für das Formelzeichen der Raumladungsdichte wird ρ verwendet, wobei für die Oberflächenladungsdichte σ und für die Linienladungsdichte λ geschrieben wird.
Die Definition der Ladungsdichte ist der der Massendichte analog
.
Wobei Q die elektrische Ladung und V das Volumen ist. Bei der Flächenladungsdichte und der Linienladungsdichte wird entsprechend nach Fläche bzw. Länge abgeleitet und nicht nach dem Volumen. Umgekehrt ergibt sich damit die Gesamtladung zu
Besteht die Ladung in einem Volumen aus N diskreten Ladungsträgern (wie z.B. Elektronen), so kann die Ladungsdichte mit Hilfe der Delta-Distribution ausgedrückt werden:
Dabei ist qi die Ladung und
der Ort des i-ten Ladungsträgers. Tragen alle Ladungsträger die gleiche Ladung q (bei Elektronen q = − e), so kann man obige Formel mit Hilfe der Ladungsträgerdichte
vereinfachen:
Das elektrische Potential hängt gemäß der Poisson-Gleichung der Elektrostatik
wie auch die Gravitation nur von der Ladungsdichte ab. Hierbei bezeichnet ε0 die Permittivität.