Geschmack (v. mittelhochdeutsch: gesmac das Vermögen zu Schmecken) bezeichnet
- in der Sinnesphysiologie den Geschmackssinn im engeren Sinn
- den Sinneseindruck, siehe Geschmack (Sinneseindruck)
- ein ästhetisches oder moralisches Urteil (guter Geschmack, geschmacklos), Geschmack (Kultur)
- einen einheitlichen ästhetischen Wertmaßstab einer bestimmten Zeit oder Epoche (Geschmack des Jugendstil)
- ein subjektives Werturteil über etwas, was jemandem gefällt, wofür er eine Vorliebe entwickelt (das Geschenk trifft genau meinen Geschmack)
- in der Erkenntnistheorie des 18. Jahrhunderts bis Kant das Urteilsvermögen der Sinne
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